Wenn jemand stirbt, setzt sich meist ein „bürokratischer Automatismus“ in Gang, der den betroffenen Angeh√∂rigen möglichst viel abnehmen und sie entlasten soll.
Meist jedoch geht alles sehr schnell und erst viel zu spät beginnen die Angehörigen zu erspüren, was ihnen vielleicht noch wichtig gewesen wäre.

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Es ist nicht zwingend notwendig, eine Trauerfeier selbst zu planen, um einen konstruktiven Trauerprozess einzuleiten.
Viele Menschen empfinden es als sehr angenehm, wenn sie sich an gewissen Vorgaben orientieren können. Doch erleben wir immer wieder wie dankbar Betroffene im Nachhinein sind, dass sie überhaupt jemand auf die Idee gebracht hat, was alles machbar wäre.
Meist braucht es nur die Unterstützung und Bestärkung in so manchen Dingen. Im Tun und Vorbereiten beginnen viele Familien bereits zu verarbeiten, entwickeln eine unglaubliche Kreativität und erleben Solidarität innerhalb der eigenen Familie.

Nicht „FÜR die Hinterbliebenen gestalten“ sollte hier im Vordergrund stehen, sondern deren Ermutigung und Unterstützung, damit sie Zugang zu ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen finden.