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Wir begleiten . . .

Kinder und Jugendliche mit chronischen oder lebensbedrohlichen Erkrankungen und deren Angehörige (Geschwister, Eltern, Großeltern)

Familien in Trauersituationen auch nach einer Totgeburt, einem intrauterinen Fruchttod und Plötzlichem Kindstod

Traumatisierte Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen

Unser vielfältiges Therapieangebot findet als Einzeltherapie, in Gruppen, auf regelmäßiger Basis oder in Form eines Workshops statt. Bei Fragen zu unseren aktuellen Preisen kontaktieren Sie uns bitte hier

Therapeutisches /pädagogisches Angebot

Trauerbegleitung

Totgeburt, Plötzlicher Kindstod, Tod durch Krankheit, Unfall, Suizid, aber auch die akute und chronische Erkrankung oder die Behinderung eines Familienmitgliedes versetzen Betroffene in einen emotionalen Ausnahmezustand.

Wie begegne ich meinem Kind, das den Verlust eines lieben Menschen erlebt hat?
Wie spreche ich das bevorstehende Sterben einer nahestehenden Person an?


Ziele unserer Arbeit

  • Begleitung von Geschwistern, Eltern, Großeltern
  • Begleitung in der Begegnung mit dem Tier
  • Trauergruppen
  • Regenbogenwochen
  • Krisenintervention
“Gemeinsam einen Umgang finden” 

Therapie mit Tieren

Das Tier in der therapeutisch/pädagogischen Arbeit übernimmt eine Vermittlerrolle und hilft bei der Begegnung mit sich selbst und seinem Umfeld. Es bietet die Möglichkeit für Körperkontakt und Zuneigung.

Wir bieten:

  • Hippotherapie
  • Heilpädagogisches Voltigieren
  • Integrative Voltigier- und Reitpädagogik®
  • Tiergestützte Pädagogik (auch in der Gruppe)
  • Natur erleben

 

Ziele unserer Arbeit: 

  • Förderung des Selbstbewusstseins
  • Erhöhung der Frustrationstoleranz
  • Stärkung der sozialen Kompetenz
  • Anregung der Phantasie
“... denn Tiere werten NICHT”

Psychotherapie

Die Psychodrama Psychotherapie versucht den Vorhang der inneren Bühne (Gefühle, Gedanken) zu lichten und in weiterer Folge die Gefühle in einem geschützten Rahmen sichtbar zu machen und behutsam zu bearbeiten.

“Psychodrama ist die Methode,
welche die Wahrheit der Seele durch Handeln erkundet.”
J.L. Moreno

Musiktherapie

Klänge, Geräusche, Rhythmen und Töne begleiten uns das ganze Leben hindurch. Die Musik eröffnet einen geschützten Raum in dem auch ohne Sprache Therapie gelebt werden kann.

Mögliche Ziele unserer Arbeit:

  • Wahrnehmung und Ausdruck eigener Emotionen und Bedürfnisse
  • Stärkung von Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein

 

“Die Seele zum Klingen bringen”

Ganzheitliche Kunsttherapie

Der Einsatz von bildnerischen und darstellenden Medien in der ganzheitlichen Kunsttherapie stärkt die eigenen Kompetenzen, um Lebenskrisen besser auszuhalten und einen guten Umgang zu finden.

Die Kunsttherapie berührt unsere Seele und ermöglicht den kreativen Weg des persönlichen Ausdrucks, wenn Worte fehlen.

Ziele unserer Arbeit:

  • Stärkung der Selbstkompetenz
  • Förderung der Selbstwahrnehmung
  • Entdecken der eigenen Ressourcen

 

“Ich nehme mir Zeit für mich.”

Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung

Traumapädagogische Intervention bedeutet, sich von den traumatischen Erfahrungen zu distanzieren und einen sicheren inneren Ort aufzubauen.


Wir bieten:

  • Traumaarbeit nach traumatischen Erlebnissen
  • Stabilisierende und stärkende Methoden
  • Beziehungs- und Bindungsgestaltung
  • Traumasensible und entwicklungssensitive Begleitung

 

 Ziel unserer Arbeit:

  • Entwicklung der Handlungsfähigkeit für das kreative Gestalten eines neuen Lebenskonzeptes

“Einen Menschen heilen heißt,
ihm seinen verlorenen Mut wieder zu geben”

Sensorische Integration und Körperarbeit

Sensorische Integration fördert die Wahrnehmungsverarbeitung des Kindes. Bewegung, Berührung und sanfte Reizsetzung stärken das Zusammenspiel aller Sinne.

Körperarbeit beinhaltet:

  • Körper- und Reflexzonenmassage
  • Cranio-Sacrale Ausgleichsbehandlung
  • Techniken aus dem Anti-Aggressionstraining

 

Das Kind fühlt sich geborgen, wodurch eine Entspannung auf tiefer Ebene erreicht wird.

Ziele unserer Arbeit:

  • Verbesserung der Wahrnehmung
  • Auflösung von Blockaden auf physischer, psychischer und emotionaler Ebene
  • Aggressionsabbau
“Komm in Kontakt mit Dir und alles löst sich.”

Kochen mit Kindern

Beim Verarbeiten von Lebensmitteln erfahren die Kinder all ihre Sinne wie Riechen, Schmecken, Tasten, Hören und Sehen. An den verschiedenen Sinnesstationen werden sie

inspiriert, ihre Sinneseindrücke bewusster und intensiver wahrzunehmen und spielerisch Neues auszuprobieren. Verborgene Fertigkeiten und Talente werden entdeckt, wodurch sie in ihrer Persönlichkeit wachsen können. Auch Kochen mit der gesamten Familie ist möglich.

 

Ziele unserer Arbeit:

  • Schulung der aktiven Wahrnehmung
  • Förderung der Kompetenzen des Kindes
  • Zusammenarbeit in der Gruppe
  • Kreativität entfalten
 “Mit Gaumen, Nase und Augen eigene Talente entdecken”

Meine Therapie - Patenschaft

Mit Ihrer Spende können Sie unseren Klienten Einzelstunden, Gruppenstunden oder
Therapieblöcke finanzieren.

Workshops

Krisenintervention für Schulklassen und Kindergruppen aus Institutionen und Vereinen

Wenn ein Kind, ein Elternteil, eine Betreuungsperson oder PädagogIn aus einer Institution stirbt, ist die Betroffenheit groß. Ob Suizid, tödliche Erkrankung oder Unfall, solche Ereignisse erschüttern immer das ganze System. Es ist sinnvoll, sich professionelle Hilfe zu holen.

Wir bieten einen geschützten Rahmen, wo die vorhandenen Gefühle ausgedrückt und in Worte gefasst werden können. Erinnerungen schaffen eine Verbindung zum Verstorbenen, was wichtig ist, um den Blick auf das Gemeinsame zu richten.

Kreative Medien und Rituale helfen in diesem Prozess – ins Tun kommen, einen Handlungsspielraum schaffen, damit alle Beteiligten einen Umgang mit der schwierigen Situation finden.

Neben der Betreuung bei uns am Hof, kommen wir auch gerne in Ihre Institution.

Trauergruppen für Kinder und Jugendliche

Wir sind für Euch da, weil ein nahestehender Angehöriger verstorben ist.

Der Tod eines geliebten Menschen hinterlässt stets eine Lücke. Wir werden uns gemeinsam austauschen, entdecken, erinnern, gestalten und unterstützen.

Wir sind eine offene Gruppe für Kinder und Jugendliche und begleiten Euch einmal pro Monat.

 

Termine auf Anfrage unter therapiehof@regenbogent.at oder 0699/11415075

 

Trauergruppen für Erwachsene

Die Anerkennung des Verlustes – Aussprechen was be-drückt.

Die emotionale Akzeptanz – Selbstreflexion – ich schau auf mich

und die Entwicklung einer neuen Identität –

brauchen Zeit und Geduld – bis hin zur Neuorientierung

Diese Räume und Zeiten bieten den begleitenden Erwachsenen eine Erweiterung ihres individuellen Handlungsspielraumes. Somit entdecken sie Kompetenzen, wie auch Resilienzen in dieser sensiblen und sensitiven Phase, die helfen, ihre Trauerreaktion zu meistern.

Wir sind eine offene Gruppe für Erwachsene und begleiten Euch einmal pro Monat immer freitags.

 

Termine auf Anfrage unter therapiehof@regenbogent.at oder 0699/11415075

 

„Alles was aus uns kommt, 
was durch uns entsteht, 
ist Teil von uns, 
möchte gesehen werden, 
damit wir langsam beginnen zu be-greifen.“ 

Regenbogenwochen

Wenn eine nahe Bezugsperson lebensbedrohlich erkrankt oder gestorben ist, ist nichts mehr so wie es einmal war. Die Angst, auch noch den anderen Elternteil zu verlieren, die Trauer um den verstorbenen Bruder, die Wut darüber die so vertraute Lehrerin nie mehr wieder zu sehen und das Unverständnis warum der beste Freund den Autounfall nicht überlebt hat, belasten Kinder sehr. Auch Kinder deren Geschwister eine Behinderung haben oder chronisch krank sind, werden in ihrer Trauer häufig übersehen.

Im Sommer findet bei uns auf der Anlage unsere Regenbogenwoche statt. Unser Angebot richtet sich an Kinder, die eine wichtige Bezugsperson verloren haben und an Kinder deren Geschwister eine Behinderung haben oder chronisch erkrankt sind. Unbeschwert mit anderen Kindern und Tieren Spaß haben, die Natur erleben, Körperarbeit, malen und musizieren, dies wollen wir in den Vordergrund unserer gemeinsamen Zeit stellen. Auch die Möglichkeit zum Gespräch über das Erlebte mit unseren Mitarbeitern oder mit den anderen Kindern, ist immer und überall gegeben. Gemeinsame Rituale sind uns sehr wichtig.

Eine finanzielle Unterstützung ist möglich!

Termine Regenbogenwoche 2020:

  1. Woche: 06. – 10. Juli 2020
  2. Woche: 24. – 28. August 2020

Flyer zum Download

 

Regenbogen-Intensivtage

In der Regenbogenwoche bauen sich Beziehungen zwischen Kindern mit ähnlichen schwierigen Erfahrungen auf. Diese geknüpften Freundschaften, die im Regenbogental erlebten Eindrücke und die hier neu gemachten Erfahrungen abseits vom täglichen Umfeld, sind eine wichtige Kraftquelle, die noch lange nach der Regenbogenwoche nachwirken.

Daher möchten wir den Kindern in der Zeit bis zum nächsten Sommer die Gelegenheit geben, diese Kraftquellen in Form von Regenbogen-Intensivtagen neu aufzuladen. Ein wesentlicher Punkt ist der Austausch über die in der Zwischenzeit gemachten Erfahrungen. Dabei werden die Kinder mit unseren Therapietieren und erfahrenen Pädagogen und Therapeuten in ihrer Entwicklung begleitet.

 

Termine auf Anfrage unter therapiehof@regenbogental.at oder 0699/11415075

Anti-Aggressionsworkshop


Kinder mit Defiziten fallen oft durch aggressives Verhalten auf. Sie schaffen sich durch unkontrollierte Wutausbrüche Luft oder unterdrücken ihre Aggressionen. Dieses Verhalten ist für die Umwelt belastend und schafft Spannung.

Das Training bietet den Kindern die Möglichkeit mithilfe unterschiedlicher Mittel (wie Schaumstoffkeulen, Boxsack) ihre eigenen Aggressionen gut wahrzunehmen. Im spielerischen Umfeld können die Kinder an ihr Maximum gehen und dabei erfahren, wie gut es tut, die Aggression ausleben zu dürfen und welche Energien damit verbunden sind.

Ziel ist es, den Kindern zu vermitteln, dass Aggression ein sehr wichtiges Gefühl ist, das es gilt gut wahrzunehmen. Es wird ihnen vermittelt, die Aggression anstelle von Schlägen und Tritten frühzeitig, auf andere Art und Weise auszudrücken.

 

Was lernen die Kinder:

  • Das Gefühl der Aggression darf wahrgenommen und ausgedrückt werden
  • Aggression gezielt abbauen tut gut
  • Erlernen von Alternativen zu Schlägen und Tritten
  • Es ist nicht immer notwendig zu warten bis man explodiert
  • Berührung und Kontakt sind Bedürfnisse, die Aggression verringern

 

Regenbogentage

Unser Angebot richtet sich an Kinder ohne und Kinder mit besonderen Bedürfnissen.

Zusammen mit anderen Kindern und unseren Tieren Spaß haben, Natur erleben und entspannende Körperarbeit sind Inhalte der gemeinsamen Zeit.

 

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen:

  • das Erleben der Natur und der Umgang mit Naturmaterialien
  • die Begegnung mit unseren Therapietieren
  • Körperarbeit im Rahmen der Sensorischen Integration
  • kreatives Gestalten
  • sowie jede Menge Spiel und Spaß.

 

All das fördert

  • die Selbstkompetenz
  • die Selbstwahrnehmung
  • das Gruppenerlebnis
  • und das Selbstbewusstsein.

 

Termine:

  1. Termin: 13./14. Juli 2020
  2. Termin: 15./16. Juli 2020
  3. Termin: 17. Juli 2020

Flyer zum Download

Der Malort

In dem vor Beobachtung und Ablenkung schützenden Raum ermöglicht der Malort, Menschen in altersgemischten Gruppen in Geborgenheit ihre Spielfähigkeit und Ausdruckskraft wieder zu entdecken.

Das Malspiel
Das Malspiel ist ein Abenteuer, wo das Eigene, Bedeutung bekommt und man sich als kompetente Persönlichkeit erfährt.
Kinder können noch während dem Malen loslassen, sich über das Erlebte freuen, um sich in das Malspiel zu vertiefen.

Material

In der Mitte des Malortes steht der eigens von Arno Stern entwickelte Palettentisch mit 18 Farben. Papier, Pinsel und Farben werden zur Verfügung gestellt.
Mit weichen Naturhaarpinsel und leuchtenden Gouachefarben malen die Kinder auf großen Papierbögen.

Regeln im Malort
Das Zusammensein im Malort kann durch die gemeinsame Benutzung des Palettentisches, mit anderen erlebt werden.

Die im Malort entstandenen Bilder bleiben unkommentiert, daher unbewertet von anderen im Malort. Sie werden auch nicht ausgestellt und sind für keinen anderen Empfänger bestimmt. Vergleiche und Leistungsdruck bleiben aus. Durch das Zusammensein im Malort ergibt die Konzentration im Malspiel, sowie gegenseitige Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Wertschätzung.

Die ununterbrochenen Konkurrenz- und Wettkampf-Situationen die wir auch vom Alltag kennen, fallen weg. Fern von Belehrung, Animation und Vorgaben, kann Ungesagtes formuliert werden.

Arno Stern

Der Begründer des “Malortes” - forscht nach der “Formulation”, nach der inneren “natürlichen” Spur, die in jedem Menschen vorhanden ist und in den freien, spontanen, von Erwachsenen unbeeinflussten, Bildern sichtbar wird.

Die natürliche Spur
Diese eigene Spur kann sich im Malort durch das Malspiel entfalten und entsteht aus dem ureigenen Bedürfnis des Menschen sich schöpferisch zu betätigen.
Das Kind soll spielen: das heißt seine Spur ungetrübt von jeglicher Erwartung erleben.

Die Formulation
1950 gründete Arno Stern im Pariser Viertel Saint-Germain den ersten Malort. Hier entwickelte er seine Theorie über ursprüngliche Ausdrucksformen - die “Formulation”. Um seine These zu belegen, reiste Stern in den 1960er - und 1970er Jahren mit einem Koffer voller Stifte und Papier zu Nomadlnnen nach Peru, Afghanistan, Nigeria und Papua-Neuguinea.
Er stellte fest, dass alle Kinder eine ähnliche Entwicklung durchlaufen: aus Punkten (“Punktili”) und endlosen Drehbewegungen (“Giruli”) werden Erstfiguren, Strahlen und Grätenfiguren und schließlich Bild-Dinge, ein Haus, ein Mensch, ein Tier. So entwickelte er seine Theorie einer zeichnerischen Ursprache, die von unserer vorgeburtlichen organischen Erinnerung gespeist werde (Welt der Frau Verlags GmbH / Text Julia Langender).

 

Den Wunsch nach schöpferischem Ausdruck begleite ich gerne
... und stehe für weitere Informationen zur Verfügung.

Die Malortdienende: Susanne Graf-Redl
Ausbildung bei Arno Stern in Wien / 2012
www.arnostern.com

Achtsamkeitsworkshop für Schulklassen

… weil uns die Gemeinschaft stark macht

Der Achtsamkeits-Workshop richtet sich an Schulklassen in Konfliktsituationen und an neue Klassengemeinschaften zum besseren Kennenlernen.

Im gemeinsamen Tun aus den Bereichen des kreativen Gestaltens, der Körperarbeit und dem Umgang mit den Tieren lernen die Kinder den achtsamen Umgang miteinander - das Hinspüren, Hinschauen und Hinfühlen zum Anderen.

Lernworkshop

SINN VOLL Lernen – Bewegtes Lernen mit Tieren

 

Das Lerntraining gemeinsam mit unseren Pferden, Lamas, Ziegen und Hasen bietet folgende Möglichkeiten:

  • Lernen mit viel Spaß, Spiel und Bewegung
  • Rechtschreib-, Lese- und Rechentraining
  • Teilleistungstraining
  • Gedächtnistraining
  • Steigerung der Konzentration und Ausdauer
  • Förderung der Grob- und Feinmotorik
  • Abbau von Stress und Angst
  • Förderung des Teamgeistes
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Aufbau sozialer Kompetenzen

Vorschulworkshop

Vorschulworkshop - mit dem Pferd zur Schulreife  

Pferde und Ponys sind ideale Lernpartner auf dem Weg zur Schulreife. Unsere Tiere sind sehr geduldig und machen jedes Lernspiel mit. Im September beginnt das neue Schuljahr und die Einschulung für viele Kinder. Dazu werden viele Fähigkeiten benötigt, die wir in einer kleineren Gruppe spielerisch mit dem Pferd erarbeiten.

Die Betreuung erfolgt durch eine Reittherapeutin und Sonderpädagogin mit Ausbildung für  Sensorische Integration, Teilleistungstraining, Legasthenie und Dyskalkulie.

Das Lerntraining gemeinsam mit unseren Pferden, Lamas, Ziegen und Hasen bietet folgende Möglichkeiten:

  • Soziale Kompetenz
  • Emotionale Reife
  • Kognitive Reife
  • Körperliche Reife
  • Sprachliche Kompetenz

Vorträge und Workshops zum Thema „Kinder in Ihrer Trauer begleiten“

In unserer Gesellschaft wird der Thematik unserer eigenen Endlichkeit viel zu wenig Platz eingeräumt. Behinderung, Sterben und Tod werden tabuisiert und in der Folge werden Menschen gemieden, ausgegrenzt und viel zu wenig unterstützt.

Es ist nicht so selten, dass öffentliche Einrichtungen mit dem Tod eines Kollegen, eines Elternteils oder eines Kindes, sei es durch Krankheit, Unfall oder Suizid, konfrontiert sind. Alle betroffenen Lehrpersonen und PädagogInnen, die von uns befragt wurden, haben ausnahmslos erklärt, in diesen Situationen überfordert und auf sich selbst gestellt gewesen zu sein.

Interessant ist auch, dass die meisten nicht so sehr die Konfrontation mit der Trauer fürchteten, sondern das „Nicht-Umgehen“ und „wortlos zur Tagesordnung übergehen“ in Ihrer Institution.

Sie hätten sich Hilfe im Umgang mit den Kindern, den Eltern und den KollegInnen gewünscht.

Vorträge und Hilfestellungen werden auf Anfrage für öffentliche Einrichtungen (z.B. Kindergärten, Schulen, Beratungsstellen, Exekutive, Bestattungspersonal) sowie für Privatpersonen angeboten.

Gestalten von Trauerfeierlichkeiten

Wenn jemand stirbt, setzt sich meist ein „bürokratischer Automatismus“ in Gang, der den betroffenen Angehörigen möglichst viel abnehmen und sie entlasten soll.
Meist jedoch geht alles sehr schnell und erst viel zu spät beginnen die Angehörigen zu erspüren, was ihnen vielleicht noch wichtig gewesen wäre.

Es ist nicht zwingend notwendig, eine Trauerfeier selbst zu planen, um einen konstruktiven Trauerprozess einzuleiten.
Viele Menschen empfinden es als sehr angenehm, wenn sie sich an gewissen Vorgaben orientieren können. Doch erleben wir immer wieder wie dankbar Betroffene im Nachhinein sind, dass sie überhaupt jemand auf die Idee gebracht hat, was alles machbar wäre.
Meist braucht es nur die Unterstützung und Bestärkung in so manchen Dingen. Im Tun und Vorbereiten beginnen viele Familien bereits zu verarbeiten, entwickeln eine unglaubliche Kreativität und erleben Solidarität innerhalb der eigenen Familie.

Nicht „FÜR die Hinterbliebenen gestalten“ sollte hier im Vordergrund stehen, sondern deren Ermutigung und Unterstützung, damit sie Zugang zu ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen finden.

Eltern-Kind-Zeit „Am und ums Pferd“ für Kinder mit und ohne besondere Bedürfnisse

Hier lernen Kinder spielerisch den Umgang mit Pferden kennen und können – ganz nach den eigenen Bedürfnissen – die Zeit mit Tieren genießen. Vom Pferd getragen zu werden und gemeinsam kleine Abenteuer zu erleben regt ihre Phantasie an und stärkt ihr Selbstwertgefühl. Gemeinsam mit anderen Kindern können sie spielen, die Natur entdecken und Spaß haben.

 

Mama oder Papa werden aktiv in das Geschehen eingebunden: für sie bietet das Regenbogental eine entspannte Zeit mit ihren Kindern und den Tieren in der Natur. Sie können gemeinsam Neues ausprobieren, die Seele baumeln lassen und Kraft tanken. Der Austausch mit anderen Eltern und die gemeinsamen Erlebnisse schaffen spannende Impulse für die eigene Familie.

Das alles könnt ihr in unserer Eltern-Kind Zeit erleben:

  • das Pferd nach Herzenslust streicheln, putzen und fürs Reiten vorbereiten
  • kleine Spaziergänge mit dem Pferd durch den Wald
  • auf dem Pferderücken (entweder alleine oder manchmal auch gemeinsam mit Mama oder Papa) reiten
  • Besuche bei unseren anderen Tieren (Kaninchen, Lamas oder Ziegen)
  • gemeinsam basteln und spielen
  • kleine Parcours-Übungen mit den Tieren

Unser Arbeitsfeld lebt von Vernetzung

Ein dichtes Netz zu schaffen und mögliche Anlaufstellen im Blick zu haben ist notwendig, um Betroffene adäquat aufzufangen. Wir bieten die Möglichkeit für die unterschiedlichsten Institutionen aus psychosozialen, pädagogischen, medizinischen und pflegerischen Bereichen, einen Vormittag oder ganzen Tag bei uns zu verbringen. Im Fokus der gemeinsamen Zeit steht der fachliche Austausch, hierbei sind Erfahrungsberichte besonders wertvoll. In einem weiteren Schritt hat das Team die Möglichkeit, unsere Angebote - Kunst- und Musiktherapie, tiergestützte Therapie, Körperarbeit - auszuprobieren und auf sich wirken zu lassen.

Dies gibt den KollegInnen aus anderen Institutionen einen Einblick in unsere Arbeit und es stärkt das Miteinander im eigenen Team.

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